Weit reisen und doch nah bleiben

Veröffentlicht am 18/06/2026 von
Magali
UNSERE TIPPS
IN KULISSEN
Schöne Wanderung in Richtung des Sees Lac des Pierres Blanches

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Das große Blau

Die Euphorie eines kompletten Tapetenwechsels, nur 10 Minuten vom nächsten SNCF-Bahnhof entfernt? In La Plagne ist das möglich , dank seiner einzigartigen geografischen Lage zwischen Fluss, Almen, Wäldern und großer Höhe.

Entlang der Höhenlinien ist der Kontrast spektakulär: Die reißenden Flüsse und die ländliche Landschaft, die ein wenig an die irische Landschaft erinnert, weichen schwindelerregenden Reliefs, die dem amerikanischen Wilden Westen in nichts nachstehen. Ob ein zweistündiger erfrischender Spaziergang, eine Abfahrt auf der Isère oder eine Rucksacktour mit Biwak – jeder kann nach Lust und Laune das Unerwartete entdecken.

Der Grand Canyon – mit der Option auf ein Bad

Im Laufe der Abfahrt auf der Isère per Rafting oder Hydrospeed verengt sich der Fluss und wird vorübergehend von imposanten Felsen eingeengt – das sind die Schluchten der Pucelle. Die Landschaft verwandelt sich und vermittelt das seltsame Gefühl, innerhalb weniger Minuten in eine andere Welt gelangt zu sein.

Die Kulisse ist märchenhaft und das Wasser wird ruhiger; die türkisfarbenen Becken laden dazu ein, eine Pause einzulegen, das Raft zu verlassen und in dieser unglaublichen Naturkulisse zu schwimmen; die Wagemutigsten können sogar aus mehreren Metern Höhe vom Felsvorsprung springen.

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Antike Überreste, mit Anleitung

Die Stadt Aime, das geografische Tor zu La Plagne, gilt auch als Zeitportal, durch das man in vergangene Jahrhunderte zurückreisen kann. Axima ist der alte Name der Gemeinde, die zur Zeit des antiken Roms eine Provinzhauptstadt war.

Heute finden nicht nur regelmäßig Ausgrabungen statt, sondern Fabien Thevenon, ein junger Doktorand an der Universität Lumière Lyon 2, hat sich dort für drei Jahre niedergelassen – mit zwei Aufgaben: das Alltagsleben jener Zeit nachzuzeichnen und die seit den 70er Jahren vor Ort gesammelten Fundstücke zu inventarisieren.

Außerdem trifft er sich in der Sommersaison mit der Öffentlichkeit, um sich über seine Forschungen auszutauschen.

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Kanada, nur ohne Mücken

Ohne Bären und auch ohne Ahornsirup, aber mit einer unverkennbaren kanadischen Atmosphäre, die der wilden Weite des unter Naturschutz stehenden Gletschertals von Champagny-le-Haut zu verdanken ist.

Eine grüne Hochebene, so weit das Auge reicht, eingerahmt von Bergen und überragt von Gletschern. Dank des privilegierten Zugangs zum Nationalpark Vanoise ist dies DAS Paradies für Wanderer (und Steinböcke).

Am Eingang des Tals hat der Campingplatz Huttopia dem Bild seine ganz eigene Note verliehen – mit hübschen, spitz zulaufenden Chalets, die über den Wald verstreut liegen, und ausgestatteten Zelten mit Terrasse.

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Ziel: Mond – aber in einem UFO

Der Mond? Das ist das Dach von La Plagne, der Gipfel Live 3000, auf 3.080 m Höhe. Eine felsige Landschaft und ein 360°-Panorama auf die Alpenmassive und den Mont Blanc. Das UFO? Das ist „Aérolive“, eine Kabinenbahn ohne Wände für eine besinnliche Fahrt mit wehenden Haaren. Weltweit einzigartig.

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Hochseeangeln – alles andere als intensiv

Um ihre Angeln auszuwerfen, haben Hobbyangler und passionierte Angler die Qual der Wahl: La Plagne verfügt über vier natürliche Seen auf über 2.000 m Höhe, zwei auf dem Versant du Soleil (Presset und Portette) und zwei auf der Nordseite (Carroley und Etroits).

Bachsaibling und Bachforelle sind die am häufigsten vorkommenden Fischarten in diesen geschützten Gewässern. Für eine Variante im „Wildwasser“ eignen sich auch die Ufer der Isère und des Doron de Bozel im Tal hervorragend. Das Angeln unterliegt strengen Vorschriften, und der spezielle Angelschein „Savoie“ ist obligatorisch.

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Die Zahl des Tages

So viele Berghütten gibt es im Gebiet von La Plagne, darunter zwei mit dem Label „Esprit par national de la Vanoise“. Die Berghütte „Plan des Gouilles“, die von Champagny-en-Vanoise aus erreichbar ist, feiert diesen Sommer ihr 50-jähriges Bestehen.

Die Hütte liegt 2½ Stunden Fußmarsch von der Zivilisation entfernt, und ihre Hüttenwirtin Sabrina kümmert sich ganz allein um den Empfang der Wanderer, das Kochen, den Service, die Reinigung … Und das alles ohne fließendes Wasser, ohne Strom, ganz zu schweigen von WLAN … Ineinem informativen Audio-Interview erzählt sie von ihrem Alltag!

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